Sonntag, 12. April 2015

14.00 UHR –  MUSIKALISCHE FRIEDENSANDACHT IM GEFÄNGNIS

Die Friedensandacht wird von den evangelischen Pfarrern Stephan Brenner (Kirchenbezirk Chemnitz) und Pfarrer Reiner Wagner (Landkreis Gießen) als ein Zeichen des gemeinsamen Gedenkens zum 25-jährigen Jahrestag der Deutschen Einheit und der gemeinsamen Geschichte des Häftlingsfreikaufs zwischen Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und Gießen veranstaltet. Beide hatten bereits vor der friedlichen Revolution Pfarrstellen inne. Dabei gestalten die Sängerin Petra Eckhardt und Pfarrer Reiner Wagner an der E-Gitarre die musikalische Andacht mit selbstgeschriebenen Texten und Liedern. Ebenso wird der Trompeter Conrad Wecke das Gefängnis mit seinem Instrument in einen ganz besonderen Klang tauchen.

Thema der Andacht ist die politische Haft, auch zur NS- und SBZ-Zeit sowie Anknüpfungen an aktuelle Bezüge. Initiiert ist dieser Programmpunkt von Studierenden aus Gießen.

Eingeladen sind Menschen aller Konfessionen.

Folgende Ausstellungen werden außerdem zu sehen sein:

  • Geheim aufgenommene Fotografien vom Häftlingsfreikauf am Grenzübergang in Wartha/Herleshausen (1977) von Karl-Heinz Brunk (Fotograf/Gießen)
  • Informationen zur Geschichte des Kaßberg-Gefängnisses
  • Informationen zur Reichsprogromnacht in Chemnitz
  • Leihgabe von Einrichtungsgegenständen einer MfS-Zelle der Gedenkstätte Bautzner Staße, Dresden
  • Informationen zum Speziallager Mühlberg (Elbe) von der Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
  • Informationen zum Speziallager Bautzen sowie der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Bautzen von der Gedenkstätte Bautzen.
  • Aktuelle Fotografien des Kaßberg-Gefängnisses der Gründer von „Verlassene Orte Chemnitz“

Ort: Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstraße 17, 09112 Chemnitz

Freier Eintritt

Anschließend Kaffee & Kuchen in der Cafeteria des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums, Hohe Straße 25, 09112 Chemnitz

 

17.30 UHR – FÜHRUNG ZUR REPRESSIONSGESCHICHTE

Diese Führung thematisiert die Repressionsgeschichte des Gefängnisses während der Zeit des Nationalsozialismus, der Sowjetischen Besatzung und der DDR. Die Führung basiert auf dem aktuellen Forschungsstand, wissenschaftlichen Recherchen Studierender und Zeitzeugenberichten. Ebenso wird das Thema der Erinnerungskultur aufgegriffen und Raum für Diskussion geboten. Studierende gestalten gemeinsam mit jeweils einem Zeitzeugen diese Führung.

Folgende Ausstellungen werden außerdem zu sehen sein:

  • Geheim aufgenommene Fotografien vom Häftlingsfreikauf am Grenzübergang in Wartha/Herleshausen (1977) von Karl-Heinz Brunk (Fotograf/Gießen)
  • Informationen zur Geschichte des Kaßberg-Gefängnisses
  • Informationen zur Reichsprogromnacht in Chemnitz
  • Leihgabe von Einrichtungsgegenständen einer MfS-Zelle der Gedenkstätte Bautzner Staße, Dresden
  • Informationen zum Speziallager Mühlberg (Elbe) von der Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
  • Informationen zum Speziallager Bautzen sowie der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Bautzen von der Gedenkstätte Bautzen.
  • Aktuelle Fotografien des Kaßberg-Gefängnisses der Gründer von „Verlassene Orte Chemnitz“

Ort: Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstraße 17, 09112 Chemnitz

Eintritt: 2€

Dauer: ca. 2 Std

Anschließend wird für die TeilnehmerInnen der Führung eine Diskussionsrunde im Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium angeboten.

Ort: Hohe Straße 25, 09112 Chemnitz

Wichtige Hinweise zum Besuch